HOBIT 2012 in Darmstadt. Eine Hochschulmesse der Region. Auch ich muss mich weiterbilden, Ideen gewinnen und über den Tellerrand schauen. Also bin ich heute zur hobit gereist. Im Darmstadtium verläuft sich die Ausstellungsfläche ein wenig und die Vorträge sind sicher ein wichtiger Bestandteil dieser Infoveranstaltung für Schüler und Studieninteressierte.
Neben Hochschulen aller Art, z.B.
- Technische Universität Darmstadt
- Hochschule Darmstadt
- Evangelische Hochschule
- Internationale Berufsakademie
- Hochschule Aschaffenburg
- Fachhochschule Bingen
mit ihren Professoren und Vorzeigestudenten stehen auch Anbieter für Gap Years, wie u.a.
an Messeständen.
Es gibt viele bunte Flyer, Kugelschreiber,
Süßigkeiten und noch mehr ahnungslose 17-jährige, die gar nicht wissen, wie ihnen geschieht, wenn sie angesprochen werden.
Cool ist: in Etage 3 stehen überwiegend Unternehmen
Und hier hört man wirklich das fast flehende Fragen der Ausbilder: „Weißt du schon, was du nach dem Abi machst???“. Man kann lesen, dass Leidenschaft die Grundlage aller Leistung ist und dass Praxis doch genauso wichtig wie ein Studium ist.
Ich unterhalte mich intensiv mit der (zentralen) Studienberaterin der TU Darmstadt, die mir versichert, dass es keinen generellen Numerus Clausus (NC) für diese Hochschule mit bestem Ruf gibt. Der Dekan des Fachbereiches Maschinenbau der Hochschule Darmstadt erklärt mir, dass er für einen verbleibenden Studienplatz das Losverfahren in der Zeitung ausschreibt und ganz glücklich bin ich mit den beiden Vertretern des Instituts für Sportwissenschaft, die mir überzeugend vermitteln, dass ein Master das Mindeste der Gefühle ist und wir überlegen gemeinsam, ob der hohe Anteil an männlichen Bewerbern für den Bachelor Sportwissenschaft + Informatik daran liegt, dass Softwareprogrammierung immer noch Männersache ist und dafür der frische Joint Bachelor Sportwissenschaft + Kulturwissenschaftsfach doch eher Mädchenthema. Lächeln muss ich, als die Masterstudentin mir zur Sporteignungsprüfung deutlich macht, dass Sportlegastheniker wirklich in diesem Studienfach nichts verloren haben. Gut, dass ich mich nicht bewerben will.
In Summe: ich liebe mein Thema, bin mit Leidenschaft dabei. Ich habe Anregungen für zwei Kunden mitgenommen (und keine Kugelschreiber!) und frage mich dann doch, wenn ich in die Gesichter der Besucher schaue: Kids, was hat das mit euch zu tun? Klärt das! Dann könnt ihr die richtigen Fragen stellen, euch wirklich schon bei Unternehmen ins Spiel bringen. Und wenn ihr nun zufällig Anregungen gewonnen habt, dann gleicht das mit eurer Situation ab. Solche Infoveranstaltungen sind prima – wenn man sie vor- und nachbereitet. Vielleicht auch mit einem Coaching bei karrierepuzzle…

Verfasst von karrierepuzzle
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